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Accell - Batavus

Die Geschichte von Batavus

Windmühlen, Tulpen, Deiche, Staus. Typisch niederländisch. Genau wie Fahrräder. Seit jeher sind Fahrräder ein fester Bestandteil des niederländischen Straßenbildes. Daraus hat sich eine reiche Geschichte entwickelt, in der Batavus eine führende Rolle spielt.

Batavus wurde in Heerenveen gegründet. Am 15. September 1904 eröffnete Andries Gaastra sein Geschäft, in dem er Uhren und Nähmaschinen verkaufte. Zwei Jahre später kamen die ersten Fahrräder in seinem Laden an, die mit Pferd und Wagen aus Deutschland transportiert worden waren.

Ab den 1950er Jahren gab es eine große Nachfrage nach Fahrrädern. Jeder wollte eins haben. Batavus investierte in die modernste Fahrradfabrik der Welt. Am 19. September 1956 feierten die Geschäftsleitung und 350 Mitarbeiter die offizielle Eröffnung. Typisch Batavus. Immer der Zeit voraus. Damals wie heute. Seitdem haben wir Millionen von Qualitätsfahrrädern produziert und viele Auszeichnungen, Innovationen und sportliche Erfolge erzielt. Fahrräder von gestern, Fahrräder von morgen. Immer Batavus.

Schau dir unten die Geschichte von Batavus genauer an.

Accell - Batavus

1904: Der Anfang

Am Donnerstag, dem 15. September 1904, eröffnete Andries Gaastra sein Geschäft für Uhren und Nähmaschinen. Zwei Jahre später erweiterte er sein Sortiment um Fahrräder der deutschen Marke Presto. Bald darauf begann er, unter dem Markennamen Batavus eigene Fahrräder zu produzieren.

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1913: Lieferung mit Pferd und Wagen

Die ersten von Batavus importierten „Presto”-Fahrräder kommen mit Pferd und Wagen an. 1910 erhält Herr Gaastra das Exklusivrecht für den Verkauf von Presto-Fahrrädern in den Niederlanden.

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1917: Batavus-Damenfahrrad

Laut der Preisliste von Batavus liegt der Durchschnittspreis für ein Fahrrad bei 90 €.

1917: Batavus-Damenfahrrad

Laut der Preisliste von Batavus liegt der Durchschnittspreis für ein Fahrrad bei 90 €.

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1929: 25-jähriges Jubiläum

Das 25-jährige Jubiläum wird mit einem Foto der Geschäftsführung und der gesamten Belegschaft gekrönt.

1930: Tretautos

Während der Krisenjahre ging der Fahrradabsatz zurück. Deshalb begann Batavus mit der Produktion von Tretrollern. Später führte Batavus auch leichte und schwere Motorräder (150 ccm) ein.

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1936: Mopeds für Männer und Frauen

Im Jahr 1936 brachte Batavus das erste Moped für Männer und Frauen auf den Markt. Es gab noch keine gesetzlichen Vorschriften für Mopeds; deshalb brauchte man lediglich einen Führerschein. Aus diesem Grund war das Moped in den 1930er Jahren noch kein kommerzieller Erfolg.

1945: Eine neue Fabrik

Während des Zweiten Weltkriegs kommt das Unternehmen zum Stillstand. Nach den Kriegsjahren steigt die Nachfrage nach Fahrrädern explosionsartig an. Batavus investiert in einen komplett neuen Maschinenpark.

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1956: Moderne Fabrik

Am 19. September 1956 wurde die neue Batavus-Fabrik offiziell eröffnet. Zu dieser Zeit beschäftigte Batavus 350 Mitarbeiter und verfügte über die modernsten Maschinen der Welt.

1960: Sieben erste Preise

Was für ein Team! Bei einem technischen Wettbewerb in Paris, an dem alle großen Mopedhersteller teilnahmen, gewann Batavus 1960 alle sieben ersten Preise.

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1964: Batavus Show Truck

Der Batavus Show Truck wird eingesetzt, um die Motorräder und Fahrräder im ganzen Land zu präsentieren. Batavus kommt auch heute noch zu dir, mit den Batavus Windmee Days.

1965: Rahmenkonstruktion

Mit dieser Förderkette wurden die Rahmen vor über 40 Jahren durch die Fabrik transportiert, um gelagert zu werden.

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1966: Zweiter Etappensieg bei der Tour de France

Unvergesslich! Gerben Karstens, Mitglied des Teams Televizier-Batavus, wird nach seinem zweiten Etappensieg bei der Tour de France interviewt. Das Team gewinnt insgesamt 5 Etappen.

1967: Gute Farbqualität

Batavus-Fahrräder haben eine gute Lackierung. Auf Wunsch von Krankenhäusern lackiert Batavus deshalb beschädigte Krankenhausbetten. Das Material eines Krankenhausbetts ist technisch eng mit dem eines Fahrrads verwandt. Deshalb begann Batavus 1967 mit der Herstellung von Krankenhausausstattung.

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1975: Eine Goldmedaille

Tineke Fopma ist Teil des Batavus-Amateurradteams. Sie war dieses Jahr sehr erfolgreich. Sie hat bei den Weltmeisterschaften in Mettet eine Goldmedaille gewonnen.

1978: Tourclub Batavus

Der Tourclub Batavus begann als Mitarbeiter-Radclub für Testfahrten mit den neuen Batavus-Modellen. Jetzt ist der Club ein unabhängiger und vollwertiger Tourenradverein mit 150 radbegeisterten Mitgliedern.

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1979: Batavus Radsport Team

Batavus schafft einen Durchbruch in der Sportarena. Das Batavus Amateur-Radteam dominiert die niederländische Rennszene mit Spitzenfahrern wie Piet Hoekstra und Egbert Koersen.

1982: Museum

Viele Jahre lang hatte Batavus ein spezielles Museum mit einer einzigartigen Sammlung historischer Fahrzeuge. Die Sammlung bestand aus mehr als 150 Fahrzeugen, von Fahrrädern bis hin zu Motorrädern. Aufgrund von Umständen wurde die gesamte Sammlung an Shimano Japan verkauft.

Im Jahr 2004 wurde zu Ehren des 100-jährigen Jubiläums ein Batavus-Museum eingerichtet, in dem eine Sammlung von Hochrädern, Holzfahrrädern, Balance-Bikes und Fahrradzubehör zu sehen ist.

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1984: Das 5-millionste Fahrrad!

Viele Millionen Fahrräder sind bereits vom Fließband gerollt. Im August baut der Kommissar der Königin, Hans Wiegel, das 5-millionste Fahrrad zusammen. Zeit für eine kleine Feier. Der Absatz von Mopeds geht drastisch zurück, unter anderem wegen der Helmpflicht. Deshalb stellt Batavus die Produktion von...

1985: Niederländischer Meister

Peter Harings war Teil des Batavus-Gonso-Teams. 1985 war ein hervorragendes Jahr für ihn. Er wurde niederländischer Meister sowohl im Straßenradsport als auch im Radcross.

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1986: Batavus und Atag

Batavus wird Teil der Atag-Gruppe. Dies markiert das Ende einer Periode des stetigen Wachstums.

1988: 1988 - 1996: Preisgekrönte Erfindungen

Die hauseigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung tut alles, um das Fahrrad zu perfektionieren. Daraus resultieren verschiedene Erfindungen, die immer wieder mit Preisen ausgezeichnet werden. Zu den eigenen Erfindungen von Batavus gehören der Sicherheitslenker, der Quick Services Kettenschutz, der Sicherheitsständer und der Ergo System Vorbau. Jede dieser Erfindungen erhält die Bezeichnung "Good Industrial Design".